Karlsruher Nachbarschaften 2015

Karlsruhe feiert dieses Jahr seinen 300. Geburtstag. Stadtleuchten ist ein nachbarschaftliches Projekt innerhalb der Festivitäten des Stadtjubiläums. Menschen tun sich zusammen, gründen Leuchtzellen an verschiedenen Orten der Stadt und lassen diese am 19.09.2015 erstrahlen.

Was ist „Nachbarschaft“ heute - für diejenigen in Karlsruhe, die an ihrem Wohn- oder Arbeitsort aktiv sind oder werden wollen? Spontane oder eingesessene Nachbarschaften schliessen sich zu "Leuchtzellen" zusammen - in ihrem Viertel, zusammen mit ihrer Haus- oder Gartengemeinschaft, in ihrer Straße oder ihrem Stadtteil. Wir nehmen das Stadtjubiläum zum Anlaß, den kleinsten Einheiten städtischer Gemeinschaft eine Bühne zu geben: STADTLEUCHTEN.

Eine Geschichte ...

Karlsruhe im Jahr 1746.
Am 13. Oktober wird der damals 18jährige Erbprinz Karl Friedrich von Baden-Durlach vom deutschen Kaiser vorzeitig für mündig erklärt. In den acht Jahren vor diesem Ereignis, seit dem Tod des Stadtgründers Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach, lag die Zukunft der Stadt Karlsruhe im Ungewissen. Am 5. November 1746 bekennt sich der neue Markgraf Karl Friedrich zu Karlsruhe als Residenzstadt und erreicht die Stadt in den Abendstunden. Einen Tag später, am Abend des 6. November, werden die Straßen und Plätze Karlsruhes von den Bürgern der Stadt hell beleuchtet – als Willkommensgruß und Dank an den neuen Regenten, als Bekenntnis zu einer hoffnungsvollen Zukunft der noch jungen Stadt.

... wird weitererzählt.

Karlsruhe im Jahr 2015.
Am 19. September geht in den Straßen Karlsruhes das Licht an - überall da, wo Karlsruher Nachbarschaften sich in den verschiedensten Teilen der Stadt zu LEUCHTZELLEN zusammenschließen, ergänzen Projektionen die  Straßenbeleuchtung und der gemeinschaftlich bespielte Raum – Straßen, Plätze, Höfe – wird erleuchtet. Zu sehen sind Bilder, Filme, Zeichnungen, Dokumentationen oder Utopien zum eigenen „Lebensraum Nachbarschaft“. Für eine Nacht im Jubiläumsjahr bilden alle Leuchtzellen gemeinsam das STADTLEUCHTEN – sie zeigen das, was Stadt heute und in Zukunft ausmachen kann: Anlässe für Nachbarschaften.

 

Test Essenweinstrasse Test-Leuchtzelle Essenweinstraße, Juli 2011

WIE MITLEUCHTEN?

Jede und jeder kann mitmachen:

Ein(e) Gründer(in) einer LEUCHTZELLE klärt im Vorfeld inhaltliche und organisatorische Fragen: Wer macht mit, wer erlaubt die Projektion auf seiner Hauswand oder in seine Fenster hinein, wer kann einen Beamer ausleihen, wer stellt welche Bilder oder Filme zur Verfügung, und wer sorgt für kalte Getränke? Leuchtzellen entstehen dort, wo Nachbarn etwas zusammen auf die Beine stellen, wo eine Straße/ein Hof/eine Gruppe sich an diesem Abend ZEIGT.

Sechs Schritte zur Gründung einer Leuchtzelle

1. Nachbarn kontaktieren und für die Idee begeistern.

2. Leuchtzelle ANMELDEN  und sichtbar werden in der KARTE DER NACHBARSCHAFTEN und der ÜBERSICHT ALLER LEUCHTZELLEN.

3. INFOBLATT ZUR GRÜNDUNG EINER LEUCHTZELLE herunterladen und aufmerksam lesen. Wenn Sie ein echtes "Strassenfest" planen, benötigen Sie hierfür das Formularblatt NACHBARSCHAFTSFESTE ANMELDEN  (Achtung: Einreichung bis zum 7. September!).

4. Vorführgeräte und Bild-/Filmmaterial gemeinsam organisieren - zur Unterstützung benutzen Sie gerne den von uns vorbereiteten ARBEITSZETTEL mit allen to-do's.

5. Über Ihre Aktion sollten Sie diejenigen Bewohnerinnen und Bewohner INFORMIEREN, deren Hausfassaden Sie anstrahlen möchten.

6. Am Abend des 19.9.2015 bis 21.00 Uhr gemeinsam aufbauen und:

Projektoren_screenshot

 

Was zeigen?

Sie haben eine Geschichte zu erzählen? Im Fundus Ihrer Bilder oder Filme gibt es Material zu Erinnerungen, Träumen, Errungenschaften, Erkundungen oder Forderungen, für Ihren Hof, auf Ihrem Platz, in Ihrer Strasse? Die Projektionen an Hausfassaden, in Baumwipfel oder auf Brandwände können schon lange gepflegte Gemeinsamkeiten ebenso wie utopische Vorstellungen vom geteilten Wohn- oder Arbeitsort oder für die Zukunft der Stadt illustrieren.

 

Test-Leuchtzelle: Passagehof Juli 2014

Test-Leuchtzelle 2: Passagehof, September 2014

 

Leuchtzellen

Was teilen oder tauschen Nachbarn? Welche gemeinsamen Interessen haben sie und was ist ihnen wichtig an dem Ort, an dem sie sich zusammenfinden? Was treibt sie um, wofür stehen sie ein, was eignen sie sich an? Für eine Nacht im Jubiläumsjahr zeigt sich, was Stadt heute und in Zukunft ausmachen kann.

 

AKK Karlsruhe

Bunt Blinkend Bewegend
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Tolle Nachbarn

Wir feiern am Samstag ein Lichter Fest mit hoffentlich allen Nachbarn des Brunnenäckerwegs in der Rheinstrandsiedlung. Unsere Straße - Brunnenäckerweg…
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Leuchtendes Abendpicknick

Wir, das Projekt Oststadt-Nachbarschaft laden im Rahmen von "Stadtleuchten" zum Abendpicknick ein! Auch bei bei dieser Veranstaltung freuen wir uns…
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Unsere Strasse

Einige der ältesten Häuser Karlsruhes befinden sich in der nördlichen Waldstrasse. Hier sind wir zu Haus! Und das zeigen wir…
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Come together – Treffen von Mietern und Eigentümern des Hochhauses

Illumination der Süd- und Westseite des Hochhauses im Krappmühlenweg 2.
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Leuchten im Lohfeld

Die Lohfeldsiedlung im Süden der Oststadt hat eine bemerkenswerte Baukultur-Geschichte vorzuweisen - ihre Bewohner haben die Siedlung in einem einzigartigen…
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Brückennacht

Eingeladen sind ALLE Bürger von Weiherfeld und Dammerstock, am 19.9.2015 um 21 Uhr mit guter Laune, mindestens einem (Marmeladen-?) Glas…
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In der Straße auf der Couch

Mit dem Thema Nachbarschaft auseinandersetzen, indem sich Nachbarn zusammensetzen; Jeder, der sich berufen fühlt eine Couch zur Kreuzung zu tragen,…
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Musikvideos mit dem gewissen X

Bott-X Pictures lädt ein: Wir zeigen unser neues Musikvideoprojekt "16x16" mit Karlsruher Künstlern und auch einige andere brandneue ausländische und…
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Wunsch einer Nachbarschaft

Der Clara-Immerwahr-Haber Platz bildet das neue Zentrum des Cityparks der Südoststadt. Bänke und junge Bäume zieren den mit Kopfsteinen gepflasterten…
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FächerResidenz

Nachbarschaft fängt schon innerhalb der Hausgemeinschaft statt. Mit allem, was leuchtet, wollen wir uns gegenseitig begrüßen und kennenlernen.
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Leben an der Franzosenwiese

Wo bis in die 90er Jahre die französische Armee Ihre Fahrzeuge wartete, ist seit 2000 ein neuer Lebensraum für Karlsruher…
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Das Waschhaus der Dammerstocksiedlung

Das Waschhaus war ein wichtiger funktionaler, sozialer und kommunikativer Baustein der Dammerstocksiedlung. Vom Architekten Otto Haesler 1929 erbaut, konnten die…
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Man with a Moviecamera

Projektion auf die Fassage der BFW Fachschule für Augenoptik in der Redtenbacherstrasse. Projiziert wird der Stummfilm "Man with a Moviecamera" von…
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TANGO – Die Blüten-Leuchten zum FEST der südlichen Waldstrasse

Die Ersten entstanden 2001 zum Tango Fest. Die Neuauflage bzw. Erweiterung auf die gesamte Straße wurde von mir im Sommer…
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MyBloxx – Screening

27 jugendliche Filmteams haben am 04. Mai 2015 um 17:15 Uhr auf den Auslöser gedrückt, um das zu dokumentieren, was…
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Passagehof 2014

Vor genau einem Jahr - im September 2014 - haben wir uns schon mal beim TESTLEUCHTEN im Passagehof gemeinsam mit…
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Essenweinstrasse

Von hier aus startete STADTLEUCHTEN - ein Abend als Experiment, im heissen Juli-Sommer 2011, wen kannte man vorher, und wen…
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Fünf (+1) Initial-Leuchtzellen

Welche Rolle spielt heute noch direkte räumliche Nachbarschaft? Was ist "gute" Nachbarschaft in den unterschiedlichen Raumzusammenhängen der Stadt? Wie kann Nachbarschaft als Teilhabe am gemeinsamen Raum erlebbar werden?

Beispielhaft zeigen fünf ausgewählte Initial-Leuchtzellen, welche institutionellen Formen von Nachbarschaft denkbar sind. Die Initial-Leuchtzellen erfahren am Abend des Stadtleuchtens eine besondere Raum-Inszenierung, im Vorfeld moderiert und begleitet von Künstlern, Szenographen und dem team SL.

„Leuchtender Leerstand“

Ein Beispiel für den Wunsch nach langfristiger Veränderung in der Nachbarschaft ist der „Leuchtende Leerstand“ in der Oststadt. Hier hat das Quartier Zukunft, eine Initiative des KIT, das Verschwinden von kleinen Ladengeschäften im Visier. Diese werden zunehmend privatisiert, d.h. zu Wohnungen oder Büros umgenutzt. An den Fassaden rund um den "Zukunftsraum" in der Rintheimer Straße 46 - einem ehemals leerstehenden Geschäft -  wird man am Abend des 19.9. sehen können, was denn in solchen „Möglichkeitsräumen“ alles geschehen könnte: Katja Saar,…
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WALD-Strasseninszenierung

Entlang der nördlichen Waldstrasse, dem Strahl in Verlängerung des westlichen Schlossflügels folgend, verdichten sich eine Reihe kultureller Institutionen: Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, der Badische Kunstverein und das Architekturschaufenster Karlsruhe e.V. bilden hier eine "Kulturelle Nachbarschaft", die am Abend des Stadtleuchtens mit einer besonderen "Wald"-Strasseninszenierung aufwartet. Das Wild-am-Sonntag-Team, bekannt vom Schlachthofareal, lädt zu einem visuell wilden Samstag Abend ein und wird die drei Weinbrennerschen Modellhäuser, die hier noch stehen, durch den Karlsruher Live Visual Performer cappel:nord zum Leuchten bringen. Untermalt wird…
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Theatervorplatz: PLATZ, da!

Für das Karlsruher Stadtleuchten produzieren Anselm Buder, Jos Diegel, Lisa Gehring und Bettina Wiehler als Projektruppe:Armleuchten einen real-fiktionalen Kurzfilm in der Umgebung des Staatstheaters Karlsruhe, um ihn am Abend des 19. September in Pojektion auf das Theater zu präsentieren. Die Gruppe aus Frankfurt, Offenbach und München versucht sich an Aussagen wie: „fremd ist der Fremde nur in der Fremde“, fragt, was es damit auf sich hat, irgendwo dazu oder irgendwohin zu gehören, was Nachbarschaftlichkeit und Befremdlichkeit miteinander zu tun haben und erforscht die Karlsruher Südstadt. Mal…
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Energetische Nachbarschaft: Kleine Kirche

Die kleine Stadtkirche an der Kaiserstraße ist die älteste Kirche Karlsruhes. Sie wurde für die reformierte Gemeinde im 'Louis-Seize-Stil' aus rotem Sandstein erbaut. Im Kirchenraum werden Wärmebildaufnahmen gezeigt, die den Temperaturverlauf eines Sommertages wiedergeben. Indem die dynamische Veränderung der Oberflächentemperaturen durch Einflüsse von Klima, Benutzung und Gebäudegeometrie visuell wahrnehmbar werden, entsteht ein atmosphärischer Versammlungsort. Die Farbprojektionen erzählen auf besondere Weise die Geschichte eines Tages in der kleinen Kirche, welche als Versammlungsort der evangelischen Alt- und Mittelstadtgemeinde einen beispielhaften Begegnungsraum praktizierter Nachbarschaft darstellt.   Evangelische Stadtkirchengemeinde…
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MOBILES Kurzfilmkino

Als verbindendes Element zwischen zwei Leuchtzellen wandert die mobile Initial-Leuchtzelle des Kurbel-Zwischenraum-Teams von WALD-Strasseninszenierung zu StaatsTHEATER. Ausgerüstet mit Beamer, Laptop und einer Soundanlage macht sich die Leuchtzelle auf den Weg, um an verschiedenen Orten  in der Innenstadt Filme zu zeigen. Projiziert werden Kurzfilme von Karlsruher Filmemacher*innen, als Leinwand dienen Häuserfassaden, Durchgänge und Mauern. Die Leuchtzelle macht Halt an geeigneten Projektionsorten, die als unscheinbare Flächen im Alltag meist kaum wahrgenommen werden. So gilt es, auf dem Filmspaziergang die Stadt in neuem…
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ZKM – zeig dich!

In räumlicher Nähe zueinander sind das ZKM, die Hochschule für Gestaltung und die Städtische Galerie in der ehemaligen Munitionsfabrik ein inzwischen mit Kunstdiskursen der ganzen Welt vernetzter Ort. Am Abend des Stadtleuchtens jedoch sind es die Mitarbeiter selbst, die die ZKM-Fassade Richtung Stadt bespielen - und damit ihre Nachbarn zu einem 'nachbarschaftlichen Screening' herausfordern. Im Kontext des Kunstereignisses GLOBALE werden die Projektionen nicht nur Bezug auf Aspekte der Globalisierung und Digitalisierung nehmen, die zu den einflussreichsten Faktoren unserer Zeit zählen und das…
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Schlosslichtspiele

Eines der Highlights des Karlsruher Stadtgeburtstages sind die allabendlichen Schlosslichtspiele, welche die gesamte Südfassade des Schlosses mit aufwendigen Klang- und Bildprojektionen in Szene setzen. Hier haben die Karlsruher zum Stadtgeburtstag vielleicht ihre Lieblingsnachbarschaft entdeckt - diejenige der Stadt mit dem ZKM.   ZKM / Zentrum für Kunst und Medientechnologie + KA300 + Badisches Landesmuseum
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Sichtbar werden:
Karte und "Atlas der Nachbarschaften"

Alle Leuchtzellen tragen sich durch das ANMELDEN nach und nach auf der KARTE DER NACHBARSCHAFTEN ein. Die Nachbarschaften, in denen sich Bewohner, Vereine, Gruppen oder Institutionen um ein gelingendes Miteinander kümmern, werden SICHTBAR - eine Kartierung nachbarschaftlicher Visionen entsteht.

In Papierform dient die Stadtkarte als PROGRAMMHEFT und Orientierungshilfe für den Abend des Stadtleuchtens. Dieser Karlsruher „Atlas der Nachbarschaften“ dokumentiert den Ist-Zustand städtischer Nachbarschaften im Jahre 300 der Stadtgeschichte Karlsruhes.

 

ATLAS_karte

 

 

ATLAS_legende

 

Erfahrung und Erfindung:
Experimentelle Arbeit an der Nachbarschaft

Auf dem Weg zum STADTLEUCHTEN werden unterschiedliche Beteiligungsformate ausprobiert. Dazu gehören studentische Seminare, Test-Abende im 1:1-Versuch sowie ein Bürgerworkshop für Leuchtzellen-gründer, die ihre Inszenierungsideen weiterentwickeln wollen. Die Formate sind Bausteine des transdisziplinären Projekts, an dem nicht nur das team SL und die Stadtmarketing GmbH arbeitet. Die Bürgerinnen und Bürger Karlsruhes sind mit ihrer Erfahrung und ihrem kreativen Erfindungswillen konkret beteiligt, genauso Studierende und Lehrende, Mitarbeiter kooperierender Firmen sowie die Genehmigungsinstanzen der Stadt Karlsruhe. Sie alle nehmen teil an einem produktiven Arbeitsprozess auf der Suche nach tragfähigen nachbarschaftlichen Strukturen.

 

“Früher war Nachbarschaft eine räumliche Tatsache, die sich sozial organisiert, heute ist sie eine soziale Tatsache, die sich räumlich organisiert.”

Siebel 2009

 

 

 

 

STADTLEUCHTEN ist ein Projekt des Ideenwettbewerbs zum 300jährigen Stadtjubiläum KA2015.

 

www.ka300.de

KARTE DER NACHBARSCHAFTEN